Hundefutter English Foxhound: Ausdauer
Hundefutter für English Foxhound: Ausdauer-Energiedichte, Magenverträglichkeit und Gesundheitsrisiken gezielt optimiert.
- Größe
- 58–64 cm
- Gewicht
- 27–34 kg
- Lebenserwartung
- 10–13 Jahre
- Herkunft
- Großbritannien
- FCI-Gruppe
- Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen

English Foxhound auf einen Blick
Der English Foxhound ist eine große, athletische Laufhundrasse mit außergewöhnlicher Ausdauer und einem ausgeprägten Bewegungsdrang von durchschnittlich mehr als zwei Stunden täglich. Sein schlanker, muskulöser Körper mit einem Gewicht zwischen 27 und 34 Kilogramm und einer Schulterhöhe von 58 bis 64 Zentimetern ist auf energieeffizientes Laufen ausgelegt – was sich unmittelbar auf seinen Kalorienbedarf auswirkt.
Aus ernährungsphysiologischer Sicht stehen beim English Foxhound drei Themen im Vordergrund: erstens ein im Vergleich zu weniger aktiven Hunden gleicher Körpermasse erhöhter Energiebedarf, zweitens das bei tief gebrüsteten, großen Rassen verbreitete Risiko einer Magendilatation (Blähung), das eine sorgfältige Mahlzeitenstruktur verlangt, und drittens zwei genetisch dokumentierte Dispositionen – Hypokatalasie und Faktor-VII-Mangel –, die zwar primär keine Ernährungskrankheiten sind, aber bei bestimmten Futterwahl-Entscheidungen (z. B. Supplementierung mit oxidativen Substanzen) relevant werden können.
Das kurze, dichte Fell ist pflegeleicht und stellt keine besonderen ernährungsbedingten Anforderungen an die Hautversorgung, sofern der Grundbedarf an essenziellen Fettsäuren gedeckt ist.
Größe und Statur des English Foxhound
Mit einer Schulterhöhe von 58 bis 64 Zentimetern und einem Körpergewicht von 27 bis 34 Kilogramm wird der English Foxhound der Größenklasse „groß“ zugeordnet. Sein Körperbau ist dabei auf Leistung optimiert: Die Brust ist tief und breit genug für ein großes Lungenvolumen, die Rippen gewölbt, der Rücken gerade und die Gliedmaßen kräftig – alles Merkmale, die für Ausdauerjagden über stundenlange Strecken selektiert wurden.
Diese tiefe Brust ist aus ernährungsmedizinischer Sicht von Bedeutung: Tief gebrüstete, große Rassen gelten als anfälliger für Magendilatation und -drehung (Magentorsion), weshalb die Mahlzeitengestaltung – kleinere Portionen, kein Sport direkt nach dem Fressen – eine ernährungspraktische Konsequenz hat. Im Vergleich zu kompakten Rassen gleichen Gewichts haben schlanke Laufhunde einen relativ niedrigeren Körperfettanteil und einen höheren Muskelanteil, was die Berechnung des Energiebedarfs auf Basis des metabolischen Körpergewichts beeinflusst.
Wesen und Charakter
Der English Foxhound ist nach FCI-Standard ein kraftvoller, ausdauernder und von Natur aus jagdbegabter Hund. Er gilt als freundlich und nicht aggressiv, zeigt aber einen ausgeprägten Bewegungs- und Beschäftigungsdrang, der in der modernen Haltung ohne regelmäßige Jagdeinsätze durch intensive Lauf- oder Fahrradtouren kompensiert werden muss.
Dieser Aktivitätslevel ist direkt ernährungsrelevant: Ein gut ausgelasteter English Foxhound mit täglich mehr als zwei Stunden Bewegung hat einen wesentlich höheren Kalorienbedarf als ein Haushaltsbegleithund gleicher Körpergröße. Gleichzeitig neigt die Rasse im Alltag dazu, bei ausreichender Fütterung und zu wenig Bewegung zuzunehmen – die Körperkondition sollte daher regelmäßig per Body-Condition-Score überprüft werden.
Der ausgeprägte Beutejagdtrieb kann außerdem dazu führen, dass der Hund beim Fressen sehr gierig und hastig ist. Schnelles Fressen erhöht das Risiko von Luftverschlucken und damit von Magendilatation – ein weiterer Grund, fressverlangsamnende Maßnahmen (z. B. spezielle Fressnapfformen oder mehrere Tagesportionen) in Betracht zu ziehen.
Herkunft und Geschichte
Der English Foxhound blickt auf eine Jahrhunderte währende Zuchtgeschichte im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen England zurück. Der Adel hielt große Hundemeuten für die Hirsch- und später die Fuchsjagd; ab dem 17. und 18. Jahrhundert wurde die Rasse systematisch auf Ausdauer, Nasenleistung und Kooperationsbereitschaft im Rudel selektiert. Das britische „Masters of Foxhounds Association“ führt seit 1800 eines der ältesten Zuchtbücher der Welt für diese Rasse.
Die historische Haltung in großen Zwingern und die tägliche intensive Bewegung in Meuten prägte nicht nur das Verhalten, sondern auch die Physiologie: English Foxhounds wurden über Generationen als Hochleistungsläufer auf effiziente Energieverwertung und robuste Gesundheit selektiert. Diese Arbeitsvergangenheit erklärt, warum die Rasse auch heute noch einen überdurchschnittlich hohen Bewegungs- und Energiebedarf mitbringt und warum eine kalorienreiche, proteinbetonte Ernährung dem genetischen Profil dieser Hunde am besten entspricht.
In der modernen, meist sportlich geprägten Freizeithaltung ohne echten Jagdeinsatz ist die Anpassung der Futtermenge an das tatsächliche Aktivitätsniveau besonders wichtig – das historisch hohe Leistungsniveau wird im Alltag selten vollständig abgerufen.
Pflege und Haltung
Das kurze, dichte Fell des English Foxhound ist auf wetterfeste Robustheit ausgelegt und pflegeleicht: regelmäßiges Bürsten zum Entfernen loser Haare genügt in den meisten Fällen. Aus ernährungsphysiologischer Sicht unterstützt eine ausreichende Versorgung mit essenziellen Fettsäuren – insbesondere Linolsäure und Omega-3-Fettsäuren – die Hautbarriere und den Fellglanz, was bei einem Hund mit so kurzem Fell leicht messbar sichtbar wird.
Die Ohren des English Foxhound sind lang und hängend; sie verdienen besondere Aufmerksamkeit hinsichtlich Sauberkeit und Belüftung. Die Pfoten sollten nach intensiven Laufeinsätzen auf Verletzungen kontrolliert werden. Gelenke und Ballen profitieren bei hoher Laufbelastung von einer ausgewogenen Mineralstoffversorgung.
Die wichtigste Haltungsvoraussetzung bleibt jedoch ausreichend Bewegung: Mindestens zwei bis drei Stunden täglich sind für einen gut ausgelasteten English Foxhound anzustreben. Wird dieser Bedarf dauerhaft nicht gedeckt, steigt das Risiko von Übergewicht – mit allen ernährungsbedingten Folgeerscheinungen wie Gelenkbelastung und Stoffwechselveränderungen.
Gesundheit und rassetypische Dispositionen
Der English Foxhound gilt als vergleichsweise robusteRasse mit einer Lebenserwartung von 10 bis 13 Jahren. In der veterinärgenetischen Datenbank OMIA sind zwei spezifische, genetisch nachgewiesene Dispositionen für die Rasse dokumentiert.
Hypokatalasie (Hypocatalasia) Die Hypokatalasie bezeichnet eine genetisch bedingte Minderaktivität des Enzyms Katalase, das im Körper Wasserstoffperoxid abbaut und damit oxidativem Zellstress entgegenwirkt. Für den English Foxhound ist diese Disposition mit OMIA-Evidenzgrad A hinterlegt, was bedeutet, dass ein kausales Gen (CAT) mit autosomalem Erbgang identifiziert wurde. Die ernährungspraktische Relevanz liegt in der Frage, ob antioxidative Nährstoffe und Supplemente (z. B. Vitamin E, Vitamin C) bei betroffenen Tieren eine unterstützende Rolle spielen könnten – dies sollte im Einzelfall mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt besprochen werden. Pauschale Supplementempfehlungen lassen sich aus der aktuellen Datenlage nicht ableiten.
Faktor-VII-Mangel (Factor VII deficiency) Der Faktor-VII-Mangel ist eine autosomal-rezessiv vererbte Gerinnungsstörung, bei der ein Blutgerinnungsfaktor in unzureichender Menge produziert wird. Für den English Foxhound ist diese Disposition mit OMIA-Evidenzgrad B dokumentiert. Aus ernährungsmedizinischer Sicht ist Vitamin K als essenzieller Cofaktor der Blutgerinnung relevant – eine ausreichende Versorgung über das reguläre Futter ist daher sicherzustellen. Die Diagnose und Behandlung einer Gerinnungsstörung erfordert zwingend tierärztliche Begleitung; Ernährungsanpassungen allein ersetzen keine medizinische Abklärung.
Magendilatation Obwohl für den English Foxhound keine spezifische Studie zur Magentorsionshäufigkeit vorliegt, zählen tief gebrüstige, große Rassen allgemein zu den gefährdeteren Gruppen. Mehrere kleinere Mahlzeiten täglich, kein intensiver Sport unmittelbar vor oder nach dem Fressen und das Vermeiden von übermäßiger Luftaufnahme beim hastigen Fressen werden als praktische Schutzmaßnahmen diskutiert.
Ernährung und Nährstoffbedarf des English Foxhound
Der Energiebedarf eines erwachsenen English Foxhound bewegt sich – abhängig von Aktivitätslevel, Alter und Kastrationsstatus – in einem weiten Spektrum. Als Ausdauerlaufhund mit regelmäßiger intensiver Bewegung liegt sein tatsächlicher Bedarf im aktiven Betrieb deutlich über dem Erhaltungsbedarf eines durchschnittlichen Großhundes. In der Freizeithaltung ohne tägliche Langstrecken nähert sich der Bedarf dem normaler großer Hunde an.
Protein Protein ist für Muskelerhalt und Regeneration nach sportlicher Belastung besonders wichtig. Laut NRC (2006) liegt das empfohlene Mindestmaß für erwachsene Hunde bei 25 g Rohprotein pro 1.000 kcal metabolischer Energie, für Welpen im Wachstum bei 43,8 g/1.000 kcal. Hochwertige tierische Proteinquellen mit guter Bioverfügbarkeit sind bei aktiven Hunden besonders empfehlenswert.
Fett Fett ist die wichtigste Energiequelle für Ausdauerleistungen. FEDIAF (2025) und NRC (2006) empfehlen für erwachsene Hunde einen Fettmindestwert von rund 13,75–13,8 g/1.000 kcal ME; für Welpen liegt der Richtwert bei etwa 21 g/1.000 kcal. Bei sehr aktiven English Foxhounds kann ein höherer Fettanteil im Futter die Energiedichte sinnvoll erhöhen, ohne das Futtervolumen zu stark zu steigern – was wiederum das Magendilatationsrisiko verringert.
Essentielle Fettsäuren Linolsäure (Omega-6) sollte laut NRC (2006) mindestens 2,8 g/1.000 kcal ME für Adulte betragen; FEDIAF (2025) empfiehlt einen Mindestwert von 3,27 g/1.000 kcal. EPA und DHA (Omega-3) werden vom NRC (2006) mit mindestens 0,11 g/1.000 kcal für Adulte angegeben – für das kurze Fell und die Hautgesundheit, aber auch für entzündungsmodulierende Effekte bei sportlicher Belastung bedeutsam.
Mineralstoffe: Kalzium und Phosphor Für adulte Hunde empfiehlt das NRC (2006) einen Kalziumrichtwert von 1 g/1.000 kcal ME; die obere sichere Grenze nach FEDIAF (2025) liegt bei 6,25 g/1.000 kcal. Bei Welpen beträgt der NRC-Richtwert 3 g/1.000 kcal, und die obere sichere Grenze liegt bei 4,5 g/1.000 kcal – Über- wie Unterversorgung können bei wachsenden Hunden Skelettprobleme verursachen, weshalb bei der Welpenaufzucht die Einhaltung dieser Grenzen besonders sorgfältig zu überwachen ist.
Lebensphase und Gewichtsmanagement Welpen des English Foxhound sollten mit einem für große Rassen geeigneten Welpenfutter aufgezogen werden, das die oben genannten Kalzium-Phosphor-Grenzen für das Wachstum einhält. Ältere Hunde (Senioren ab ca. 8 Jahren) benötigen oft kalorienreduziertes Futter mit angepasstem Protein-Fett-Verhältnis. Die regelmäßige Überprüfung des Body-Condition-Scores (BCS) ist bei dieser Rasse unerlässlich, da sich Über- und Untergewicht bei Laufhunden durch den muskelbetonten Körperbau manchmal optisch weniger deutlich zeigen als bei anderen Rassen.
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Futtersuche öffnenFutter für den English Foxhound: Trocken, Nass, BARF und mehr
Die Wahl der Futterart sollte sich beim English Foxhound an seinem Aktivitätsniveau, dem Risiko für Magendilatation und den genetischen Dispositionen orientieren. Pauschal überlegene oder ungeeignete Futterarten gibt es nicht – entscheidend ist, dass das gewählte Futter vollständig und bedarfsdeckend ist.
Trockenfutter Energiedichtes Trockenfutter ist für aktive English Foxhounds gut geeignet, weil es bei vergleichsweise kleinem Volumen viel Energie liefert und so die Futtermenge pro Mahlzeit begrenzt – was das Magendilatationsrisiko indirekt reduziert. Zu beachten ist, dass Trockenfutter stets mit ausreichend Wasser kombiniert werden sollte; bei sehr aktiven Hunden ist die Wasseraufnahme ohnehin erhöht zu fördern. Hochwertiges Trockenfutter für große, aktive Rassen enthält in der Regel eine bedarfsgerechte Fettsäure- und Mineralstoffversorgung gemäß FEDIAF-Richtlinien.
Nassfutter Nassfutter hat einen höheren Wassergehalt und eine geringere Energiedichte pro Gramm. Für sehr aktive English Foxhounds bedeutet das: Es muss deutlich mehr Futter verfüttert werden, um den Energiebedarf zu decken, was wiederum das Magenvolumen stärker beansprucht. Reines Nassfutter kann daher für Hochleistungstiere weniger praktisch sein; als Ergänzung oder Abwechslung ist es unbedenklich.
BARF (biologisch artgerechtes Rohfutter) BARF ist beim English Foxhound grundsätzlich möglich, erfordert jedoch sorgfältige Planung: Besonders die Kalzium-Phosphor-Balance muss stimmen (NRC 2006: adult mind. 1 g Ca/1.000 kcal, Welpen 3 g Ca/1.000 kcal), da unkontrollierte Rohfutterrationen dieses Verhältnis leicht verschieben. Für Welpen im Wachstum und für Hunde mit dem Faktor-VII-Mangel (Gerinnungsstörung) ist eine tierärztliche oder ernährungsberaterische Begleitung beim BARF besonders empfehlenswert. Die Rohfütterung enthält außerdem potenzielle hygienische Risiken (Keimbelastung, Parasiten), über die aufgeklärt sein sollte.
Vegetarische und vegane Ernährung Rein pflanzliche Ernährung wird für Hunde wissenschaftlich diskutiert, ist aber besonders bei aktiven, großen Rassen wie dem English Foxhound ohne tierärztliche oder ernährungswissenschaftliche Begleitung und ohne geprüfte Bedarfsdeckung nicht empfehlenswert. Der hohe Energiebedarf, die Proteinqualität und die Versorgung mit bestimmten Aminosäuren (z. B. Taurin, L-Carnitin) sind bei pflanzlichen Rationen schwieriger sicherzustellen.
Mehrtägige Mahlzeitenstruktur Unabhängig von der Futterart gilt für den English Foxhound: mindestens zwei Mahlzeiten täglich, besser drei, um das Magenfüllvolumen pro Fütterung zu begrenzen. Kein intensiver Sport in den 60–90 Minuten vor und nach dem Fressen.
Nahrungsergänzung für den English Foxhound
Bei einem vollständig und bedarfsdeckend ernährten English Foxhound sind Nahrungsergänzungsmittel in der Regel nicht erforderlich. Wenn ein Futter die FEDIAF- oder NRC-Richtwerte abdeckt, liegt kein Ergänzungsbedarf vor. Dennoch gibt es rasse- und dispositionsbezogene Überlegungen, die im Einzelfall – nach tierärztlicher Rücksprache – relevant sein können.
Antioxidantien (Vitamin E, Vitamin C) bei Hypokatalasie Da beim English Foxhound eine genetische Disposition zur verminderten Katalaseaktivität dokumentiert ist, wird in der Fachliteratur diskutiert, ob eine zusätzliche antioxidative Unterstützung sinnvoll sein könnte. Vitamin E gilt als wichtiges fettlösliches Antioxidans; laut NRC (2006) liegt der Richtwert bei 7,5 mg/1.000 kcal ME für Adulte, FEDIAF (2025) gibt einen Mindestwert von 9 IU/1.000 kcal an. Ob eine Supplementierung über den Bedarf hinaus bei hypokatalatischen Hunden tatsächlich vorteilhaft ist, lässt sich aus der aktuellen Datenlage nicht sicher ableiten – dies ist mit der Tierärztin oder dem Tierarzt abzuklären.
Vitamin K bei Faktor-VII-Mangel Vitamin K ist als essenzieller Cofaktor der Blutgerinnung für Hunde mit einer Gerinnungsstörung besonders zu beachten. Die Versorgung über ein vollständiges Futter sollte sichergestellt sein; eine gezielte Supplementierung sollte ausschließlich auf tierärztliche Empfehlung erfolgen, da eine Überdosierung fettlöslicher Vitamine schädlich sein kann.
Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA) Bei sportlich aktiven Hunden wird eine bedarfsgerechte Versorgung mit marinen Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) diskutiert – sowohl für entzündungsmodulierende Eigenschaften nach Belastung als auch für Haut und Fell. Der NRC-Richtwert liegt für Adulte bei 0,11 g EPA+DHA/1.000 kcal ME. Fehlt diese Versorgung im Grundfutter, kann eine Ergänzung über Fischöl oder Algenöl in Betracht gezogen werden; eine tierärztliche Einschätzung zur Dosierung ist empfehlenswert.
Zink Zink ist für Hautgesundheit, Immunfunktion und Enzymaktivität wichtig. FEDIAF (2025) empfiehlt für Adulte mindestens 18 mg/1.000 kcal ME. Bei Rationen, die viel unverdaulichen Phytatanteil (z. B. aus bestimmten Getreidesorten) enthalten, kann die Zinkverfügbarkeit eingeschränkt sein – dies ist ein Argument für die Wahl von Futter mit hoher Rohstoffqualität.
Grundsätzlich gilt: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für ein vollständig ausgewogenes Grundfutter. Vor jeder gezielten Supplementierung sollte eine tierärztliche oder ernährungsberaterische Bewertung stehen.
Das passende Hundefutter für den English Foxhound finden
Angesichts des breiten Aktivitätsspektrums des English Foxhound – von der intensiven Jagdnutzung bis zum moderaten Freizeitbegleiter – ist eine pauschale Futter-Empfehlung nicht zielführend. Entscheidend sind das tatsächliche Aktivitätsniveau, das Alter (Welpe, Adult, Senior), der Kastrationsstatus und etwaige individuell diagnostizierte Gesundheitsbefunde.
Der Futterfilter auf futter.de ermöglicht eine datengetriebene, marken- und werbeneutrale Vorauswahl nach Kriterien wie Proteingehalt, Energiedichte, Fettsäurezusammensetzung und Lebensphase – abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen großer, aktiver Laufhundrassen. Wer einen English Foxhound mit bekannter genetischer Disposition (Hypokatalasie, Faktor-VII-Mangel) oder auffälligem Gesundheitsstatus versorgt, sollte die Futterwahl grundsätzlich mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt abstimmen.
Quellen
- [1]FCI-Rassestandard ENGLISH FOXHOUNDfci_standard
- [2]FEDIAF Nutritional Guidelines 2025guideline
- [3]NRC (2006): Nutrient Requirements of Dogs and Catsguideline
- [4]Studie: Hypocatalasiastudy
- [5]Studie: Faktor-VII-Mangelstudy
- [6]Wikipedia: English Foxhoundwikipedia
- [7]Ernährung beim English Foxhound inkl. Futtermenge Tabelle – MyPetClub GmbHweb
- [8]English Foxhound Dog Breed and Characteristicsweb
- [9]English Foxhound Dog Breed Health and Care | PetMDweb
- [10]Breed Standards : English Foxhound | United Kennel Club (UKC)web
Hinweis
Dieser Ratgeber ist allgemeine, datenbasierte Information – keine individuelle tierärztliche Beratung. Fütterung und Nahrungsergänzung bei Erkrankungen, Jungtieraufzucht oder besonderen Bedürfnissen gehören in tierärztliche Hand. Bei akuten oder anhaltenden Symptomen bitte einen Tierarzt oder eine Tierklinik aufsuchen.
Fragen zur Ernährung & Haltung
futter.de-Redaktion. KI-gestützt erstellt aus unserer geprüften Datenbasis, redaktionell kuratiert.
Tierärztliches Review im Aufbau (Klinik-Partner). Medizinische Aussagen sind quellenbelegt. Zuletzt aktualisiert: 12. Juni 2026.
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